McCann und iPaper zeigen in Studie: Potenzial von digitalen Handzetteln wird kaum ausgeschöpft

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Düsseldorf
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16/2/2022

McCann und iPaper zeigen in Studie: Potenzial von digitalen Handzetteln wird kaum ausgeschöpft

Das Jahr 2021 war ein Wendepunkt in der Handelskommunikation. Laut einer Umfrage des EHI Retail Institutes unter den CMOs der 50 führenden deutschen Handelsunternehmen landet der gedruckte Handzettel erstmals nicht mehr auf Platz 1 im Ranking der Werbemaßnahmen des Handels.

Zeit für eine Bestandsaufnahme zum aktuellen Entwicklungsstand der digitalen Handels-kommunikation im Jahr 2022. McCANN Deutschland und iPaper.io analysierten den Markt für digitale Prospekte. Die Untersuchung konzentrierte sich auf die 50 größten werbetreibenden Handelsunternehmen in Deutschland und verglich ihre Taktiken mit den Erkenntnissen aus 4 Mio. monatlichen Sessions auf der iPaper-Plattform.

Die Schlussfolgerungen zeigen, dass, obwohl fast jede:r Einzelhändler:in digitale Prospekte verwendet, das Potenzial bisher kaum ausgeschöpft wird.

Zu den wesentlichen Erkenntnissen gehören (weitere Details siehe unten):  

1. Die meisten Einzelhändler:innen nutzen nur die grundlegendsten Funktionen digitaler Prospekte
Obwohl fast alle Einzelhändler:innen ihre gedruckten Prospekte auch als PDF anbieten, nutzen nur wenige zusätzliche Funktionalitäten, die digitale Formate bieten.    

2. Die Nutzung digitaler Prospekte steigt weiter an
In 2021 ist die Anzahl der Kund:innen, die einen digitalen Prospekt nutzen um über 42% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

3. Mehrwert-Contents haben einen signifikanten Einfluss auf die Nutzung
Interaktive und informative Inhalte beeinflussen die Nutzungsdauer und die Konversion positiv. So können beispielsweise animierte Einkaufswagen-Symbole die Klickrate um bis zu 35 % erhöhen. Videos und Animationen konnten in einigen Fällen die Verweildauer in der Broschüre mehr als verdoppeln.

4. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei Innovationen zurück
Best Practices kommen häufig aus kleineren Märkten oder von mittelgroßen Einzelhändler:innen, die den digitalen Prospekt nutzen, um ihre Sortimentskompetenz zu stärken.

McCann und iPaper haben sich daher zusammengetan, um Einzelhändler:innen den Übergang von gedruckten Katalogen zum digitalen Werbemarketing zu erleichtern.

„Solange die Menschen sich fragen, was sie einkaufen sollen, gibt es einen Bedarf an Handelskommunikation. Es reicht aber nicht aus, den gedruckten Handzettel einfach 1:1 in die digitale Welt zu übertragen. Vielmehr geht es darum, die Menschen durch digitalen Mehrwert bei ihrer Einkaufsplanung zu unterstützen. Den Kund:innen geht es schon lange nicht mehr allein um das günstigste Angebot.  Digitale Inhalte und interaktive Elemente bieten dem Handel die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit und Qualität seines Angebots noch attraktiver darzustellen und das Informations- und Inspirationsbedürfnis der Kund:innen zu bedienen", so Christian Bihn, Managing Director Strategy, McCANN.
„Die Daten sind eindeutig. Jedes Jahr greifen immer mehr Kund:innen zu digitalen Prospekten, um sich über Angebote im Einzelhandel zu informieren. Der Trend zeigt eine Zunahme der Aufrufe. Je mehr ansprechende und bereichernde Inhalte und die Option, Produkte direkt aus dem Katalog zu kaufen, geboten werden, desto komplexer wird der Kanal. Mit unseren Erkenntnissen können wir Einzelhändler:innen die besten Strategien zur Optimierung ihrer digitalen Prospekte an die Hand geben, um die Zugriffszahlen und die Konversionsrate zu erhöhen", sagt Mark S. Rasmussen, CEO von iPaper.

Die Partnerschaft bringt die Kreativ- und Produktionskapazitäten der Full-Service-Agentur McCann Worldgroup mit der branchenführenden SaaS-Technologie von iPaper zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen den deutschen Einzelhandel bei der Bewältigung des Problems der Kosten für die Produktion und Verteilung wöchentlicher Werbeaktionen und der Umstellung auf digitale Medienkanäle unterstützen.

Die Partnerschaft zwischen McCann und iPaper zielt darauf ab, vier zentrale Herausforderungen für den Einzelhandel zu lösen.

1. Steigerung der Marketingeffizienz: Produktionskosten senken und die Skalierbarkeit digitaler Medienproduktion steigern

2. Digitale Transformation begleiten: Umstellung der Prozesse und Technologien für erfolgreiches Omnichannel-Marketing.

3. Content optimieren: Best Practise aus der Erfahrung von 1.200 Kund:innen bei der Digitalisierung der Handelskommunikation und Direktvertrieb.

4. Innovationen nutzen: Sinnhafter Einsatz von neuen Formaten und Technologien für die Handelskommunikation.

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